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Amphibien: Frosch, Kröte, Salamander & Co. |
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Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander
Das Wort "Amphibium" kommt aus dem Griechischem und bedeutet "doppellebig", also im Wasser und auf dem Land lebend. Zu den Amphibien in unserer Gegend zählen die Froschlurche (Frösche, Kröten, Unken) und die Schwanzlurche (Molche, Salamander), die Einzelgänger sind. Bei einigen Plusgraden und feuchtem Wetter beginnen im Februar/März die Amphibienwanderungen. Sie verlassen ihre bis zu einige Kilometer entfernten Winterquartiere, um in Gewässer ihre Eier abzulegen, und wandern nach einigen Tagen zurück. Die Jungen atmen im mehrwöchigen Larvenstadium mit Kiemen.
Erdkröte im Schlafquartier |
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Fuchs |
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"Fuchs, du hast die Gans gestohlen", heißt es in einem Kinderlied. Lebt der Fuchs tatsächlich von Hausgeflügel? Die Wissenschaft weiß es besser. Sie sagt, der Fuchs frisst so ziemlich alles, was er erwischen kann. Kalorienreiche Bissen sind ihm natürlich lieber als vegetarische. |
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Eichhörnchen |
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Eichhörnchen gehören wie seine großen Verwandten, die Murmeltiere, zu den wenigen Säugetieren, die bei Tag aktiv sind. Da sie längst nicht mehr nur in Wäldern, sondern auch in Parks und Gärten zu Hause sind, sind die putzigen Tiere fast allen Menschen bekannt und werden von Groß und Klein geliebt. |
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Siebenschläfer |
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Der hübsche Name "Siebenschläfer" ist ausnahmsweise zutreffend: Tatsächlich verbringt diese größte heimische Schläferart mindestens sieben Monate (meist von Oktober bis Mai) im echten Winterschlaf - die Körpertemperatur fällt von ca. 35° C auf 0,5° - 1° C, die Herzfrequenz von 450 Schlägen pro Minute (!) auf 35 und die Atmung setzt bis zu 50 Minuten lang völlig aus. Starr und kalt liegen sie in ihrem Winterlager auf dem Rücken, zu einer pelzigen Kugel eingerollt. Hände und Füße sind eigezogen, der lange buschige Schwanz ist über den Kopf gelegt und die Ohrmuscheln sind über den Gehörgang geklappt. |
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Maulwurf |
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Wegen seiner Grabtätigkeit wurde der Maulwurf früher in Acker- und Grünland massenweise gefangen und vernichtet. Heute ist er auf Ackerflächen wegen Dünger- und Pestizideinsatzes, Gülleausbringung und Tiefpflügens so gut wie verschwunden und im Grünland ist er nur mehr lokal häufig. In Gärten wird er massiv verfolgt. Erstens "verunziert" er den stets frisch gemähten Rasen und zweitens wirft man ihm fälschlich das Abfressen von unter der Erde liegenden Pflanzenteilen vor, weil man ihn mit der Schermaus verwechselt. |
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